Audiobeispiele Vari Tube Recording Channel im Vergleich

  • 06/12/2013
  • Michael Krusch
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  • VTRC
Nachdem so häufig Fragen nach Audiobeispielen für der VTRC aufkommen, können wir euch nun eine weitere Kostprobe bieten.
Diesmal wurden von uns nur für euch verschiedene Einstellungen bei der Aufnahme von Vocals getestet und immer mit dem direkten digitalen Eingangssignal verglichen.

Wir zeigen euch, wie man eine Stimme mit dem Vari Tube Recording Channel warm und präsent in seinen Mix einfügen kann.

  1. Die Vocals wurden mit einem Großmembranmikrofon direkt mit dem Mikrofoneingang eines MOTU 828 MKIII aufgenommen. Diese cleane Aufnahme soll nun mit Hilfe des VariTube Recording Channels auf professionelles Niveau gehoben werden. Hierzu haben wir im ersten Durchlauf den Gain-Controller auf vollen Ausschlag gedreht, mit zusätzlicher geringer Verstärkung des Input-Controllers. Dies leitet so viel des Soundcharakters des VTRC wie möglich an die Aufnahme weiter.

    Equalizer und Kompressor sind noch ausgeschalten und nehmen keinen Einfluss auf das Signal. Die anderen Schalter befinden sich in ihrer Standardeinstellung, mit Ausnahme des Low-Cut-Filters - dieser ist aktiviert, um das Signal von störenden Bassgeräuschen zu befreien.

    Die Stimmaufnahme erhält allein durch den Preamp Präsenz und Sanftheit.

  2. Im 2. Vergleich haben wir den Equalizer aktiviert, um den Sound zu anzupassen. Mit dem EQ werden die Höhen sanft angehoben, wobei sie sehr fein und luftig klingen.

  3. Weiter geht‘s mit etwas VariTube-Kompression.
    Nachdem wir eine passende Kompressionsstufe gewählt haben. erhöhen wir auch den Output-Level ein klein wenig, um die von der Kompression verursachte Reduktion des Pegels auszugleichen.
    Der VariTube Kompressor verleiht der Stimme nun im Mix ausgezeichneten und natürlich anmutendem Punch, der jedoch noch immer sanft klingt.

  4. Nun probieren wir den Opto-Kompressor anstatt des VariTube-Kompressors aus:
    Auch dieser gibt der Stimme mehr Definition, Durchsetzungsvermögen und sorgt dafür, dass sie sich trotz ihrer Präsenz perfekt im Mix einfügt.
    Im Gegensatz zum VariTube-Kompressor klingt die Stimme offener und weniger komprimiert.

  5. Wir haben uns letztlich entschieden, eine Kombination aus beiden Kompressoren einzusetzen. Hierdurch erzeugt man einen speziellen Soundcharakter.
    Wir haben die Kompressionsstärke leicht reduziert, um einer Überkompression vorzubeugen. Nun sitzt die Stimme perfekt im Mix mit der sehr präsenten, jedoch nicht zu lauten, Stimme.
Der Test verdeutlicht, was man auch aus einer bereits aufgenommen Stimme noch herausholen kann.

Wir hatten auch noch aus Spaß an der Freude versucht, den Klang des VTRC mittels mittels Pultec-EQ-, LA-2A- und Fairchild-Plugin eines bekannten DSP-Kartenherstellers nachzubilden, haben es dann aber schnell aufgeben.

Schau dir das Video mit den Audiobespielen an und testen den VTRC am besten selber im Studio.
Erlebe den edlen Analog-Sound des VTRC in deinem Mix:

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