Daft Punk - oder warum Analog immer noch ein Stück besser klingt

  • 07/13/2013
  • Michael Krusch
  • Artikel
In der aktuellen Sound and Recording findet sich ein interessanter Bericht über den Produktionsablauf des letzten Daft Punk Album "Random Access Memories".

Daft Punk haben mit diesem Album eines der bestklingenden Alben der letzten Zeit abgeliefert. Aktuelle Alben mit HiFi-Kopfhörern zu hören ist ein Graus, "Random Access Memories" bildet da die löbliche Ausnahme.

Interessant ist sind vor allem folgende Zitate aus dem Produktionsprozess:
Das Album wurde gewissenhaft aufgenommen und hört sich enorm teuer an… die Klangqualität steht in perfekter Balance zur musikalische Qualität. Der Detailreichtum ist erstaunlich…
Wir entschieden uns schon früh, dass Analogtechnik ein großer Teil dieses Projektes werden sollte. …entschieden…auch von Plugins die Finger zu lassen…
Insbesondere digitale Kompression finden wir nicht ansprechend, und sowieso benutzt heute jeder die gleichen Plugins.
Wir haben versucht, dies Sounds von Beginn an so einzufangen, wir wie sie hören wollten.
Im Allgemeinen habe ich aber nicht lange an den einzelnen Spuren gefeilt. Der Mix war gar nichts so Besonderes, es ging einfach darum die Sachen auszubalancieren und mit ein bisschen Ambience zu versehen.
Viele, die von reinen Plugin-Mix auf Analogequipment umgestiegen sind, haben diese Erfahrung gemacht, die in diesem Artikel beschrieben wurde.
Die einzelnen Spuren passen beim Mischen einfach zusammen und harmonieren miteinander.
Das Mixen geht viel einfacher als bei rein digitalen Spuren.

Wer es selber erleben möchte, sollte einfach mal von unseren 14-Tage-Demos gebraucht machen.
Den kompletten Bericht gibt es hier in der Sound and Recording 07/13.